
Liegendtransport
Beim Liegendtransport wird der Patient auf einer Patientenliege in einem eigens dafür ausgerüsteten Fahrzeug transportiert.
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Glossar · Ausrüstung · auch: AED, Automatisierter externer Defibrillator, Defi
Ein Defibrillator ist ein Gerät, das bei bestimmten lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen, vor allem bei Kammerflimmern, einen gezielten Stromstoss abgibt, damit das Herz wieder in einen geordneten Rhythmus findet. Ein AED (automatisierter externer Defibrillator) analysiert den Herzrhythmus selbst und führt mit Sprachanweisungen durch die Anwendung — so können auch Laien helfen. Im Notfall gilt immer zuerst: 144 anrufen.
Auch genannt: AED · Automatisierter externer Defibrillator · Defi · Laiendefibrillator
Ein AED wird über zwei Klebe-Elektroden auf dem Oberkörper angeschlossen. Das Gerät misst den Herzrhythmus und entscheidet selbst, ob ein Stromstoss nötig ist. Wenn ja, fordert es per Sprachanweisung dazu auf, Abstand zu halten und die Schocktaste zu drücken — manche Geräte lösen den Schock auch automatisch aus.
Ein Defibrillator ersetzt die Herzdruckmassage nicht, sondern ergänzt sie. Zwischen den Analysen leitet das Gerät dazu an, mit der Herzdruckmassage weiterzumachen, bis der Rettungsdienst übernimmt.
Beim Liegendtransport fahren Menschen, die oft geschwächt sind, gerade aus dem Spital kommen oder eine Grunderkrankung haben. Auch wenn ein Patiententransport nur Personen in stabiler Verfassung befördert, kann sich der Zustand unterwegs ändern. Für diesen Fall ist Ausrüstung zur Erstversorgung an Bord.
Bei Mobimed führen die Fahrzeuge für den Liegendtransport Sauerstoff, Material zur notfallmedizinischen Erstversorgung und einen Defibrillator mit. Das Personal ist für die Erstversorgung geschult und überwacht den Patienten während der Fahrt.
Ein Defibrillator an Bord macht aus einem Patiententransport keinen Rettungseinsatz. Ein Patiententransport bringt planbar und begleitet Menschen zu Terminen, ins Spital oder nach Hause. Ein Rettungsdienst versorgt Notfälle medizinisch und transportiert unter ärztlicher oder notfallmedizinischer Betreuung.
Darum gilt bei einem Notfall — Bewusstlosigkeit, starke Atemnot, Brustschmerzen, Verdacht auf Schlaganfall — immer zuerst die Notrufnummer 144. Tritt unterwegs ein Notfall ein, leistet das Personal Erste Hilfe und alarmiert den Rettungsdienst.
In der Schweiz hängen in vielen Bahnhöfen, Einkaufszentren, Sportanlagen und Gemeindehäusern öffentlich zugängliche AED. Sie sind mit einem grünen Herz-Symbol gekennzeichnet. Wer einen Erste-Hilfe- oder BLS-Kurs besucht, lernt die Anwendung in wenigen Stunden — und kann im Ernstfall Leben retten.
Neben dem Defibrillator gehört Sauerstoff zur Ausrüstung im Liegendtransport. Er ist zum Beispiel für Patientinnen und Patienten wichtig, die bereits zu Hause oder im Spital Sauerstoff erhalten und diesen während der Fahrt weiter brauchen. Wer Sauerstoff benötigt, gibt das bei der Bestellung an.
Das Material zur Erstversorgung umfasst unter anderem Verbandmaterial und Hilfsmittel, um im Ernstfall die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes zu überbrücken. Es ist für Ausnahmesituationen gedacht — der Normalfall ist eine ruhige, sichere Fahrt.
Werner, 81, wird nach einigen Tagen auf der Kardiologie eines Basler Spitals entlassen. Er darf noch nicht lange sitzen und fährt liegend nach Hause nach Reinach. Ein Transporthelfer sitzt die ganze Fahrt neben ihm. Sauerstoff und Defibrillator sind an Bord — gebraucht werden sie nicht, aber Werners Tochter ist froh, dass sie da sind.

Beim Liegendtransport wird der Patient auf einer Patientenliege in einem eigens dafür ausgerüsteten Fahrzeug transportiert.
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Bei einer Verlegungsfahrt bringen wir Patientinnen und Patienten von einer Institution in die nächste: vom Spital in eine andere Klinik, vom Akutspital ins Pflegeheim oder von der Klinik zurück ins Spital.
Mehr erfahren: VerlegungsfahrtenJa. Öffentlich zugängliche AED sind für Laien gemacht und führen mit Sprachanweisungen durch die Anwendung. Ein Erste-Hilfe-Kurs gibt Sicherheit, ist aber keine Voraussetzung.
Die Fahrzeuge für den Liegendtransport führen einen Defibrillator, Sauerstoff und Material zur Erstversorgung mit. Bei Fragen zur Ausrüstung für Ihre konkrete Fahrt gibt das Team unter 0800 670 670 (kostenlos) Auskunft.
Das Personal leistet Erste Hilfe und alarmiert über die 144 den Rettungsdienst. Ein Patiententransport ersetzt den Rettungsdienst nicht.
Auftraggeber, Patient, Termin — ein Formular, das direkt bei unserer Disposition ankommt. Lieber telefonisch? Auch gut.

Die Anerkennung durch den Interverband für Rettungswesen (IVR/IAS) ist keine Selbstauskunft, sondern das Ergebnis einer externen Prüfung von Fahrzeugen, Ausrüstung, Ausbildung und Abläufen. Mobimed hat sie als erster Patiententransportdienstleister der Nordwestschweiz erhalten — und trägt sie bis heute.
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