
Liegendtransport
Beim Liegendtransport wird der Patient auf einer Patientenliege in einem eigens dafür ausgerüsteten Fahrzeug transportiert.
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Glossar · Transportarten · auch: Ambulanz, Rettungswagen, Sanität
Der Rettungsdienst versorgt Menschen in medizinischen Notfällen und bringt sie unter Betreuung ins Spital. In der Schweiz wird er über die Notrufnummer 144 alarmiert. Er unterscheidet sich vom Patiententransport, der geplante Fahrten für Patienten in stabiler Verfassung übernimmt.
Auch genannt: Ambulanz · Rettungswagen · Sanität · Notruf 144
Wählen Sie die 144 bei Atemnot, Brustschmerzen, Bewusstlosigkeit, Lähmungserscheinungen oder Sprachstörungen, starken Blutungen, schweren Unfällen und immer dann, wenn Sie unsicher sind, ob ein Notfall vorliegt. Die Einsatzzentrale fragt nach, beurteilt die Lage und schickt das passende Mittel — bei Bedarf mit Notärztin oder Rettungshelikopter.
Ein Patiententransportdienst ist in diesen Situationen die falsche Adresse: Er hat weder den Auftrag noch die Ausrüstung für die Notfallversorgung.
Rettungsdienste sind mit diplomierten Rettungssanitäterinnen und -sanitätern besetzt, oft ergänzt durch Notärzte. Sie stabilisieren Patienten vor Ort, geben Medikamente, überwachen Kreislauf und Atmung und fahren mit Sondersignal ins geeignete Spital. Sie sind rund um die Uhr einsatzbereit und werden von den Kantonen beauftragt beziehungsweise bewilligt.
In Basel-Stadt etwa ist die Sanität Basel zuständig, im Baselbiet sind es die Rettungsdienste der Region. Neben Notfällen übernehmen Rettungsdienste auch Verlegungen von Patienten, die unterwegs medizinisch überwacht werden müssen.
Der Patiententransport fährt planbare Fahrten: Spitalaustritt, Arzttermin, Dialyse, Reha, Verlegung stabiler Patienten. Er kommt zur vereinbarten Zeit, holt an der Wohnungstür ab und begleitet bis ans Ziel. Der Rettungsdienst kommt sofort, wenn Leben oder Gesundheit akut bedroht sind. Beide ergänzen sich — und beide sind wichtig.
Auch die Krankenkasse unterscheidet: Bei Rettungen beteiligt sich die Grundversicherung mit 50 Prozent, bis höchstens 5000 Franken pro Kalenderjahr, bei Transporten mit 50 Prozent, bis höchstens 500 Franken.
Im Alltag werden die Begriffe vermischt. «Sanität» und «Ambulanz» meinen in der Schweiz meist den Rettungsdienst, der über die 144 kommt. «Krankenwagen» wird sowohl für den Rettungswagen als auch für Fahrzeuge des Patiententransports verwendet. Entscheidend ist nicht das Wort, sondern die Situation: Notfall oder geplante Fahrt.
Patiententransportdienste fahren ohne Blaulicht und ohne Sondersignal. Sie sind für den Weg nach dem Notfall da — vom Spital nach Hause, in die Reha oder zur Nachkontrolle.
Auch für Angehörige ist die Unterscheidung hilfreich: Den Rettungsdienst ruft man im Ernstfall sofort, den Patiententransport bestellt man mit etwas Vorlauf für einen bestimmten Termin.
Für Angehörige ist es hilfreich, die wichtigsten Angaben griffbereit zu haben: Medikamentenliste, Allergien, Ausweis und Versicherungskarte. Das hilft dem Rettungsdienst im Notfall genauso wie dem Patiententransport bei geplanten Fahrten. Wer die 144 wählt, bleibt am Telefon, bis die Einsatzzentrale das Gespräch beendet, und folgt ihren Anweisungen.
Nachts bekommt Walter, 71, aus Binningen starke Brustschmerzen. Seine Frau wählt die 144, der Rettungsdienst bringt ihn ins Spital. Zehn Tage später ist Walter stabil und darf nach Hause, braucht aber noch Begleitung. Für diese Fahrt bestellt die Station einen Sitzendtransport bei Mobimed.

Beim Liegendtransport wird der Patient auf einer Patientenliege in einem eigens dafür ausgerüsteten Fahrzeug transportiert.
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Bei einer Verlegungsfahrt bringen wir Patientinnen und Patienten von einer Institution in die nächste: vom Spital in eine andere Klinik, vom Akutspital ins Pflegeheim oder von der Klinik zurück ins Spital.
Mehr erfahren: VerlegungsfahrtenNein. Mobimed transportiert Patienten in stabiler Verfassung und leistet keine Notfallversorgung. Im Notfall wählen Sie in der Schweiz immer die 144.
Die Grundversicherung übernimmt 50 Prozent der Kosten, bis höchstens 5000 Franken pro Kalenderjahr. Für den Rest kommen Zusatzversicherung oder Patient auf.
Auftraggeber, Patient, Termin — ein Formular, das direkt bei unserer Disposition ankommt. Lieber telefonisch? Auch gut.

Die Anerkennung durch den Interverband für Rettungswesen (IVR/IAS) ist keine Selbstauskunft, sondern das Ergebnis einer externen Prüfung von Fahrzeugen, Ausrüstung, Ausbildung und Abläufen. Mobimed hat sie als erster Patiententransportdienstleister der Nordwestschweiz erhalten — und trägt sie bis heute.
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