
Rollstuhltransport
Beim Rollstuhltransport bleibt der Patient in seinem eigenen Rollstuhl sitzen.
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Glossar · Transportarten · auch: Rollstuhlfahrt, Rollstuhlfahrdienst, Transport im Rollstuhl
Ein Rollstuhltransport ist ein Patiententransport, bei dem die Person im eigenen Rollstuhl sitzen bleibt. Der Rollstuhl wird über eine Rampe oder Hebebühne ins Fahrzeug geschoben und dort mit einem zugelassenen Rückhaltesystem gesichert — ein Umsetzen in einen Autositz ist nicht nötig.
Auch genannt: Rollstuhlfahrt · Rollstuhlfahrdienst · Transport im Rollstuhl
Er richtet sich an Menschen, die dauerhaft oder vorübergehend auf einen Rollstuhl angewiesen sind: nach einem Schlaganfall, bei Querschnittlähmung, Muskelerkrankungen, im hohen Alter oder nach einer Verletzung. Auch wer noch ein paar Schritte gehen kann, aber für längere Wege den Rollstuhl braucht, ist hier richtig.
Der grosse Vorteil: Wer im eigenen Rollstuhl bleibt, muss nicht umgesetzt werden. Das schont Gelenke und Haut, spart Zeit und senkt das Sturzrisiko — gerade das Umsetzen vom Rollstuhl in einen Autositz ist ein häufiger Moment für Stürze.
Das Personal holt Sie an der Wohnungstür ab und hilft, falls nötig, über Schwellen oder Treppen. Am Fahrzeug fährt der Rollstuhl über die Rampe oder wird mit der Hebebühne angehoben. Im Fahrzeug wird er mit einem Vierpunkt-Rückhaltesystem am Boden fixiert, die Person selbst mit einem eigenen Gurt gesichert. Am Ziel geht es den gleichen Weg zurück, und Sie werden bis an den Empfang oder in die Wohnung begleitet.
Elektrorollstühle sind schwerer und grösser als Faltrollstühle. Damit wir das passende Fahrzeug einplanen, brauchen wir vorab Modell und Gewicht. Auch Pflegerollstühle mit verstellbarer Rückenlehne oder Kopfstütze lassen sich in der Regel transportieren — geben Sie die Masse bei der Bestellung an.
Wichtig ist, dass der Rollstuhl für den Transport im Fahrzeug geeignet ist und Befestigungspunkte hat. Im Zweifel klären wir das vor der Fahrt telefonisch.
Ein Taxi mit Rampe bringt den Rollstuhl von Strassenrand zu Strassenrand. Ein Rollstuhltransport geht weiter: Abholung in der Wohnung, Begleitung bis ans Ziel, geschultes Personal und gesicherte Fahrt. Bei medizinisch notwendigen und verordneten Fahrten beteiligt sich die Grundversicherung mit 50 Prozent, höchstens 500 Franken pro Kalenderjahr.
Angehörige können die Fahrt für ihre Eltern oder Partner bestellen und selbst kostenlos mitfahren. Hilfreich ist, wenn Rollstuhlbremsen, Fussstützen und Sitzkissen vor der Fahrt in Ordnung sind und eine Tasche mit Unterlagen, Medikamenten und Ausweis bereitliegt.
Bei wiederkehrenden Terminen — Physiotherapie, Dialyse, Werkstatt oder Tagesstätte — lohnt es sich, die Fahrten als feste Serie anzulegen. Dann gelten gleiche Zeiten, und es kommen möglichst dieselben Fahrerinnen und Fahrer.
Die Bestellung ist einfach: online über das Auftragsformular oder telefonisch unter 0800 670 670 (kostenlos), mit Angaben zu Rollstuhltyp, Abholadresse, Ziel und Termin.
Marco, 52, aus Muttenz, sitzt nach einem Arbeitsunfall im Elektrorollstuhl und hat zweimal pro Woche Physiotherapie in Basel. Bei der ersten Bestellung gibt er Modell und Gewicht seines Rollstuhls an. Seither fährt Mobimed ihn als feste Serie: gleiche Zeiten, über die Hebebühne ins Fahrzeug, gesichert mit dem Vierpunkt-System, bis in die Praxis.

Beim Rollstuhltransport bleibt der Patient in seinem eigenen Rollstuhl sitzen.
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Beim Rollstuhlfahrdienst — oft auch Rollstuhltaxi genannt — bleiben Sie im eigenen Rollstuhl sitzen: Sie fahren über Rampe oder Hebebühne ins Fahrzeug.
Mehr erfahren: Rollstuhlfahrdienst Basel
Ein Transport für Menschen mit Behinderung heisst bei uns: barrierefreie Fahrzeuge mit Rampe oder Hebebühne, geschultes Personal und Begleitung von Tür zu Tür — für Menschen mit körperlicher oder mehrfacher Behinderung.
Mehr erfahren: Transport für Menschen mit Behinderung
Wir fahren Sie zum Hausarzt, zum Zahnarzt, zur Spezialistin oder in die Physiotherapie und bringen Sie nach dem Termin wieder nach Hause.
Mehr erfahren: Fahrten zum ArztJa. Der Rollstuhl wird über Rampe oder Hebebühne ins Fahrzeug gebracht und mit einem zugelassenen Rückhaltesystem gesichert. Sie müssen nicht umgesetzt werden.
In der Regel ja. Wir brauchen vorab Modell und Gewicht, um das passende Fahrzeug einzuplanen.
Auftraggeber, Patient, Termin — ein Formular, das direkt bei unserer Disposition ankommt. Lieber telefonisch? Auch gut.

Die Anerkennung durch den Interverband für Rettungswesen (IVR/IAS) ist keine Selbstauskunft, sondern das Ergebnis einer externen Prüfung von Fahrzeugen, Ausrüstung, Ausbildung und Abläufen. Mobimed hat sie als erster Patiententransportdienstleister der Nordwestschweiz erhalten — und trägt sie bis heute.
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