
Rollstuhltransport
Beim Rollstuhltransport bleibt der Patient in seinem eigenen Rollstuhl sitzen.
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Glossar · Ausrüstung · auch: Vierpunkt-Rückhaltesystem, Rollstuhlsicherung, Rollstuhl-Rückhaltesystem
Ein Rückhaltesystem für Rollstühle hält den Rollstuhl während der Fahrt fest am Fahrzeugboden. Beim Vierpunkt-System wird der Rollstuhl an vier Stellen mit Gurten verankert; die Person darin wird zusätzlich mit einem eigenen Gurt gesichert. So kann man im eigenen Rollstuhl sitzen bleiben und ist trotzdem sicher unterwegs.
Auch genannt: Vierpunkt-Rückhaltesystem · Rollstuhlsicherung · Rollstuhl-Rückhaltesystem · Rollstuhlbefestigung
Im Boden des Fahrzeugs sind Schienen eingelassen. Vier Gurte werden dort eingehängt und an stabilen Punkten des Rollstuhlrahmens befestigt — zwei vorne, zwei hinten. Werden die Gurte gespannt, steht der Rollstuhl fest und kann weder nach vorne noch nach hinten oder zur Seite rutschen.
Der Rollstuhl allein schützt aber nicht die Person darin. Darum wird sie zusätzlich mit einem Personengurt gesichert, meist mit einem Beckengurt und je nach Fahrzeug auch mit einem Schultergurt. Rollstuhl und Mensch sind damit getrennt gesichert — genau so, wie es bei einem normalen Autositz der Sicherheitsgurt tut.
Wer im Rollstuhl sitzt, muss für eine Fahrt nicht in einen Autositz umsteigen. Das Umsetzen ist für viele Menschen anstrengend und birgt eine Sturzgefahr — besonders nach einer Operation, bei Lähmungen oder bei grosser Schwäche. Mit einem Rückhaltesystem bleibt man im vertrauten Rollstuhl, mit der eigenen Sitzposition und dem eigenen Kissen.
Bei Mobimed werden Rollstühle mit einem zugelassenen Rückhaltesystem nach dem Vierpunkt-Prinzip und einem Beckengurt gesichert. Das dauert ein paar Minuten — und ist der Teil der Fahrt, bei dem das Personal nie abkürzt.
Die meisten handelsüblichen Rollstühle lassen sich mit einem Vierpunkt-System sichern. Wichtig sind stabile Befestigungspunkte am Rahmen und intakte Bremsen. Abnehmbare Teile wie Tische oder Taschen werden vor der Fahrt gesichert oder separat verstaut, damit sie beim Bremsen nicht herumfliegen.
Bei Elektrorollstühlen sind Gewicht und Bauweise entscheidend. Sie sind deutlich schwerer als Faltrollstühle; das Fahrzeug und die Rampe oder Hebebühne müssen dafür ausgelegt sein. Darum fragt Mobimed bei Elektrorollstühlen vorab nach Modell und Gewicht.
Wer regelmässig im Rollstuhl transportiert wird, kennt die Abläufe bald. Trotzdem lohnt es sich, ein paar Dinge im Blick zu behalten: Sitzt der Beckengurt tief über dem Becken und nicht über dem Bauch? Sind die Bremsen des Rollstuhls angezogen? Liegt nichts Loses auf dem Schoss, das beim Bremsen nach vorne rutschen könnte?
Bei Unsicherheiten fragen Sie das Personal ruhig nach — es erklärt gerne, wie der Rollstuhl gesichert ist. Gerade für Menschen, die ihre Lage nicht selbst kontrollieren können, gibt es Angehörigen Ruhe, wenn sie die Sicherung einmal gesehen und verstanden haben.
Thomas sitzt nach einem Unfall im Rollstuhl und arbeitet in einer geschützten Werkstatt in Basel. Für die tägliche Fahrt fährt das Fahrzeug über die Rampe vor seinem Haus in Muttenz, er rollt hinein, und der Rollstuhl wird mit vier Gurten am Boden verankert. Der Beckengurt kommt dazu, dann geht es los. Umsteigen muss Thomas nie.

Beim Rollstuhltransport bleibt der Patient in seinem eigenen Rollstuhl sitzen.
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Beim Rollstuhlfahrdienst — oft auch Rollstuhltaxi genannt — bleiben Sie im eigenen Rollstuhl sitzen: Sie fahren über Rampe oder Hebebühne ins Fahrzeug.
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Ein Transport für Menschen mit Behinderung heisst bei uns: barrierefreie Fahrzeuge mit Rampe oder Hebebühne, geschultes Personal und Begleitung von Tür zu Tür — für Menschen mit körperlicher oder mehrfacher Behinderung.
Mehr erfahren: Transport für Menschen mit BehinderungWenn der Rollstuhl mit einem zugelassenen Rückhaltesystem verankert und die Person mit einem eigenen Gurt gesichert ist, ist die Fahrt auf Sicherheit ausgelegt. Entscheidend ist, dass beides korrekt angelegt wird — dafür ist das Personal geschult.
Bei normalen Faltrollstühlen reicht es, bei der Bestellung «im eigenen Rollstuhl» anzugeben. Bei Elektrorollstühlen oder Spezialmodellen braucht es Modell und Gewicht, damit das passende Fahrzeug kommt.
Auftraggeber, Patient, Termin — ein Formular, das direkt bei unserer Disposition ankommt. Lieber telefonisch? Auch gut.

Die Anerkennung durch den Interverband für Rettungswesen (IVR/IAS) ist keine Selbstauskunft, sondern das Ergebnis einer externen Prüfung von Fahrzeugen, Ausrüstung, Ausbildung und Abläufen. Mobimed hat sie als erster Patiententransportdienstleister der Nordwestschweiz erhalten — und trägt sie bis heute.
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