
Dialysefahrten
Dialysefahrten sind keine einmalige Angelegenheit, sondern Routine: meist dreimal pro Woche, oft über Jahre.
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Glossar · Kosten und Versicherung · auch: Krankenzusatzversicherung, VVG-Versicherung, Spitalzusatzversicherung
Eine Zusatzversicherung ist eine freiwillige Krankenversicherung, die Leistungen über die Grundversicherung hinaus deckt. Viele ambulante Zusatzversicherungen beteiligen sich an Transport- und Rettungskosten, die die Grundversicherung wegen ihrer Obergrenze von 500 Franken pro Jahr nicht mehr übernimmt.
Auch genannt: Krankenzusatzversicherung · VVG-Versicherung · Spitalzusatzversicherung · ambulante Zusatzversicherung
Die Grundversicherung zahlt an medizinisch notwendige Transporte nur die Hälfte, höchstens 500 Franken im Jahr. Wer regelmässig auf Transporte angewiesen ist — für Dialyse, Chemotherapie, Bestrahlung oder Therapie — stösst schnell an diese Grenze. Ab diesem Punkt entscheidet die Zusatzversicherung darüber, ob die weiteren Fahrten aus der eigenen Tasche bezahlt werden müssen.
Zusatzversicherungen unterstehen dem Versicherungsvertragsgesetz (VVG), nicht dem KVG. Jede Versicherung legt ihre Leistungen deshalb selbst fest: Manche übernehmen einen Prozentsatz der Restkosten, andere einen festen Jahresbetrag, wieder andere nur Rettungen.
Suchen Sie in den Versicherungsbedingungen nach Stichworten wie «Transport», «Rettung», «Krankentransport» oder «Suche, Rettung und Transport». Achten Sie darauf, ob ein Jahreshöchstbetrag gilt, ob eine ärztliche Verordnung verlangt wird und ob Transporte nur im Inland oder auch aus dem Ausland gedeckt sind.
Für Rücktransporte aus dem Ausland sind oft Reiseversicherungen, Kreditkarten-Versicherungen oder Schutzorganisationen zuständig. Prüfen Sie vor einer Reise, ob eine Repatriierung gedeckt ist — die Grundversicherung übernimmt sie in der Regel nicht.
Meist reichen Sie die Rechnung des Transportunternehmens zusammen mit der ärztlichen Verordnung bei der Krankenkasse ein. Die Kasse rechnet zuerst den Anteil der Grundversicherung ab und prüft danach, was die Zusatzversicherung übernimmt. Haben Sie Grund- und Zusatzversicherung bei verschiedenen Gesellschaften, schicken Sie die Abrechnung der Grundversicherung als Beleg an die Zusatzversicherung weiter.
Bei einer längeren Serie von Fahrten lohnt sich eine schriftliche Anfrage an die Versicherung, bevor die Fahrten beginnen. Manche Versicherungen erteilen auf Wunsch eine Kostengutsprache. Den Preis des Transports nennt Ihnen Mobimed unter 0800 670 670 (kostenlos) im Voraus, damit Sie mit konkreten Zahlen anfragen können.
Zusatzversicherungen können Gesundheitsfragen stellen und Personen mit bestehenden Erkrankungen ablehnen oder Vorbehalte anbringen. Anders als bei der Grundversicherung besteht kein Aufnahmezwang. Wer eine Zusatzversicherung mit Transportleistungen möchte, schliesst sie deshalb am besten ab, solange keine grösseren gesundheitlichen Probleme bestehen.
Prüfen Sie bestehende Policen regelmässig — besonders, wenn sich die Lebenssituation ändert, etwa im Alter oder bei einer chronischen Erkrankung. Ein Vergleich der Leistungen für Transport und Rettung lohnt sich, weil die Unterschiede zwischen den Produkten gross sind. Kündigen Sie eine bestehende Zusatzversicherung nie, bevor eine neue schriftlich bestätigt ist.
Hilfreich ist auch ein Blick auf Kombinationen: Manche Versicherte haben Transportleistungen gleich mehrfach, etwa über eine Zusatzversicherung, eine Kreditkarte und eine Schutzorganisation. Klären Sie, welche Stelle zuerst zahlt, damit Rechnungen nicht doppelt hin und her geschickt werden.
Frau K. aus Pratteln fährt seit Januar dreimal pro Woche zur Dialyse. Bereits im Februar hat die Grundversicherung ihren Höchstbetrag von 500 Franken für Transporte ausbezahlt. Ihre ambulante Zusatzversicherung übernimmt danach einen Teil der weiteren Fahrten. Weil ihre Tochter vorab bei der Versicherung nachgefragt hat, wusste die Familie von Anfang an, mit welchem Eigenanteil sie rechnen muss.

Dialysefahrten sind keine einmalige Angelegenheit, sondern Routine: meist dreimal pro Woche, oft über Jahre.
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Über unseren Rückholdienst organisieren wir den bodengebundenen Rücktransport nach Hause oder in eine Klinik zur Weiterbehandlung — national wie international.
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Mit Rehafahrten bringen wir Sie nach einem Spitalaufenthalt in die Rehaklinik und nach dem Aufenthalt wieder nach Hause — liegend, im Rollstuhl oder sitzend, mit Gepäck und Hilfsmitteln.
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Bei Untersuchungsfahrten bringen wir Sie zu Ihrem Termin — etwa zu MRI, CT oder Röntgen, zu einer Chemo- oder Strahlentherapie oder zur Nachkontrolle — und nach dem Termin wieder zurück.
Mehr erfahren: UntersuchungsfahrtenNein. Die Leistungen sind je nach Produkt sehr unterschiedlich. Prüfen Sie Ihre Versicherungsbedingungen oder fragen Sie direkt bei Ihrer Versicherung nach.
In den meisten Fällen ja. Die Versicherung will wissen, dass der Transport medizinisch notwendig war.
Auftraggeber, Patient, Termin — ein Formular, das direkt bei unserer Disposition ankommt. Lieber telefonisch? Auch gut.

Die Anerkennung durch den Interverband für Rettungswesen (IVR/IAS) ist keine Selbstauskunft, sondern das Ergebnis einer externen Prüfung von Fahrzeugen, Ausrüstung, Ausbildung und Abläufen. Mobimed hat sie als erster Patiententransportdienstleister der Nordwestschweiz erhalten — und trägt sie bis heute.
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