
Rollstuhltransport
Beim Rollstuhltransport bleibt der Patient in seinem eigenen Rollstuhl sitzen.
Mehr erfahren: Rollstuhltransport
Glossar · Kosten und Versicherung · auch: KBB, Koordinationsstelle Fahrten beider Basel, Behindertenfahrdienst beider Basel
Die KBB ist die Koordinationsstelle der Kantone Basel-Stadt und Basel-Landschaft für Fahrten mobilitätseingeschränkter Personen. Sie ermöglicht berechtigten Menschen, die den öffentlichen Verkehr nicht nutzen können, vergünstigte Fahrten — etwa für Freizeit und Alltag — mit akkreditierten Transportunternehmen.
Auch genannt: KBB · Koordinationsstelle Fahrten beider Basel · Behindertenfahrdienst beider Basel · subventionierte Fahrten Basel
Menschen mit einer Behinderung oder starker Mobilitätseinschränkung sollen am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können, auch wenn sie Tram und Bus nicht benutzen können. Dafür subventionieren die beiden Basel Fahrten über die KBB. Wer berechtigt ist, bezahlt einen reduzierten Betrag pro Fahrt; die Fahrten werden von Transportunternehmen ausgeführt, die bei der KBB akkreditiert sind.
Typische KBB-Fahrten sind Besuche bei Familie und Freunden, Einkäufe, Kultur- und Freizeitanlässe. Wer berechtigt ist und wie viele Fahrten im Monat vergünstigt sind, regelt die KBB in ihrem Reglement; Auskunft gibt die Koordinationsstelle direkt (kbb-basel.ch).
Die KBB deckt den Alltag und die Freizeit ab. Medizinisch notwendige Transporte — zur Ärztin, ins Spital, zur Dialyse oder in die Reha — laufen dagegen über die Krankenkasse: mit ärztlicher Verordnung, 50 Prozent Beteiligung der Grundversicherung bis 500 Franken pro Jahr und allenfalls Zusatzversicherung oder Ergänzungsleistungen.
Solche Fahrten bestellen Sie direkt bei Mobimed — online oder unter 0800 670 670 (kostenlos). Wir sagen Ihnen vorab, was die Fahrt kostet.
Wer KBB-Fahrten nutzen möchte, meldet sich bei der Koordinationsstelle an und weist die Mobilitätseinschränkung nach. Nach der Aufnahme bestellen Berechtigte ihre Fahrten bei einem akkreditierten Unternehmen. Für Fragen zur Berechtigung, zu Tarifen und zum Kontingent ist ausschliesslich die KBB zuständig.
Für viele Menschen ergänzen sich beide Angebote: KBB-Fahrten für Freizeit und Alltag, ein medizinischer Patiententransport für Termine, bei denen Begleitung, Liege oder Rollstuhlsicherung durch geschultes Personal nötig sind.
Tipp für Angehörige: Notieren Sie sich, welche Fahrten über die KBB laufen und welche medizinisch verordnet sind. So gehen Rechnungen an die richtige Stelle, und Sie vermeiden, dass eine Arztfahrt versehentlich das KBB-Kontingent aufbraucht oder eine Freizeitfahrt bei der Krankenkasse landet, die sie ablehnen muss.
Für Betroffene ist die Unterscheidung nicht immer offensichtlich, weil teilweise dieselben Fahrzeuge unterwegs sind. Als Faustregel gilt: Geht es um Freizeit, Familie, Einkauf oder Kultur und sind Sie bei der KBB angemeldet, ist eine KBB-Fahrt meist die günstigste Lösung. Geht es um einen Arzt- oder Spitaltermin, eine Therapie oder einen Spitalaustritt, ist der medizinische Patiententransport mit ärztlicher Verordnung der richtige Weg.
Ein medizinischer Patiententransport bietet zudem Leistungen, die für Freizeitfahrten nicht gedacht sind: Liegendtransport auf der Trage, Begleitung durch geschultes Personal bis auf die Station, Sauerstoff und Defibrillator an Bord. Wer unsicher ist, welche Variante passt, klärt das am besten direkt — bei der KBB für Freizeitfahrten, beim Transportunternehmen für medizinische Termine.
Lisa aus Birsfelden sitzt im Elektrorollstuhl. Für einen Konzertbesuch am Samstagabend nutzt sie eine vergünstigte KBB-Fahrt bei einem akkreditierten Unternehmen. Ihre halbjährliche Kontrolle im Spital ist dagegen ärztlich verordnet: Diesen Transport bestellt sie als Rollstuhltransport, die Rechnung reicht sie mit der Verordnung bei der Krankenkasse ein.

Beim Rollstuhltransport bleibt der Patient in seinem eigenen Rollstuhl sitzen.
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Ein Transport für Menschen mit Behinderung heisst bei uns: barrierefreie Fahrzeuge mit Rampe oder Hebebühne, geschultes Personal und Begleitung von Tür zu Tür — für Menschen mit körperlicher oder mehrfacher Behinderung.
Mehr erfahren: Transport für Menschen mit Behinderung
Beim Rollstuhlfahrdienst — oft auch Rollstuhltaxi genannt — bleiben Sie im eigenen Rollstuhl sitzen: Sie fahren über Rampe oder Hebebühne ins Fahrzeug.
Mehr erfahren: Rollstuhlfahrdienst BaselNein. Die KBB vergünstigt Fahrten für mobilitätseingeschränkte Personen im Alltag und in der Freizeit. Medizinisch notwendige Transporte laufen über die Krankenkasse.
Nein. Ärztlich verordnete Transporte werden über die Krankenkasse abgerechnet, nicht über die KBB. Für KBB-Fahrten ist die Koordinationsstelle beider Basel zuständig; medizinische Transporte bestellen Sie bei Mobimed unter 0800 670 670 (kostenlos).
Direkt bei der Koordinationsstelle KBB (kbb-basel.ch). Sie regelt Berechtigung, Tarife und Kontingente.
Auftraggeber, Patient, Termin — ein Formular, das direkt bei unserer Disposition ankommt. Lieber telefonisch? Auch gut.

Die Anerkennung durch den Interverband für Rettungswesen (IVR/IAS) ist keine Selbstauskunft, sondern das Ergebnis einer externen Prüfung von Fahrzeugen, Ausrüstung, Ausbildung und Abläufen. Mobimed hat sie als erster Patiententransportdienstleister der Nordwestschweiz erhalten — und trägt sie bis heute.
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