
Liegendtransport
Beim Liegendtransport wird der Patient auf einer Patientenliege in einem eigens dafür ausgerüsteten Fahrzeug transportiert.
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Glossar · Anlässe und Begleitung · auch: Spitalentlassung, Entlassung, Austrittsmanagement
Der Spitalaustritt ist die Entlassung aus dem Spital nach einer Behandlung. Mit dem Entlassmanagement plant das Spital, wie es danach weitergeht — nach Hause, in die Reha, in ein Pflegeheim oder mit Unterstützung der Spitex. Dazu gehört auch die Frage, wie die Patientin oder der Patient sicher ans Ziel kommt.
Auch genannt: Spitalentlassung · Entlassung · Austrittsmanagement · Entlassmanagement · Austritt
Spitäler beginnen oft schon während des Aufenthalts mit der Austrittsplanung. Pflege, Ärzteschaft und Sozialdienst klären, welche Anschlusslösung nötig ist: Reicht die Rückkehr nach Hause, braucht es Spitex, Hilfsmittel oder einen Reha-Platz? Ziel ist, dass der Übergang reibungslos verläuft und niemand ohne Unterstützung dasteht.
Kürzere Spitalaufenthalte und mehr ambulante Behandlungen machen diese Planung wichtiger. Wer früher nach Hause geht, ist oft noch nicht ganz mobil — und braucht für die Heimfahrt Unterstützung.
Wie der Transport aussieht, hängt vom Zustand ab. Nach einer Hüft- oder Rückenoperation ist oft ein Liegendtransport nötig. Wer im Rollstuhl sitzt, bleibt darin. Wer gehen kann, aber geschwächt ist, fährt sitzend mit Begleitung bis in die Wohnung — inklusive Hilfe über Treppen.
Bei Mobimed kann die Station den Transport direkt bestellen, mit Fallnummer und Kostenstelle im Auftrag. Das Team holt auf der Station ab, nimmt Gepäck, Hilfsmittel und Unterlagen mit und bringt die Person bis ins Zuhause, in die Rehaklinik oder ins Heim — mit Übergabe an die Pflege, wenn sie dort weiter betreut wird.
Hilfreich ist, wenn zu Hause alles bereit ist: Schlüssel, ein freier Weg vom Eingang bis zum Bett, eventuell schon bestellte Hilfsmittel. Wer bei der Ankunft dabei sein möchte, kann als Begleitperson kostenlos mitfahren oder zu Hause warten.
Bei Altbauten ohne Lift oder engen Treppenhäusern sollte der Stock bei der Bestellung angegeben werden. Dann plant das Team einen Tragestuhl und eine zweite Person ein.
Nicht jeder Austritt führt nach Hause. Wird jemand in ein anderes Spital, eine Klinik oder ein Pflegeheim verlegt, spricht man von einer Verlegungsfahrt. Sie wird ebenfalls über das Spital organisiert und endet mit der Übergabe an das Personal am Ziel.
Ist der Transport medizinisch notwendig und ärztlich verordnet, übernimmt die Grundversicherung 50 Prozent der Kosten, höchstens 500 Franken pro Kalenderjahr. Den Rest trägt die Patientin oder der Patient, sofern keine Zusatzversicherung einspringt. Eine Verlegung zwischen zwei Spitälern ist dagegen in der Regel Teil der Spitalbehandlung und wird anders abgerechnet.
Wer die Fahrt ohne Verordnung privat bestellt, zum Beispiel weil sie bequemer ist, bezahlt sie selbst. Mobimed nennt den Preis vor der Bestellung, damit es keine Überraschung gibt.
Nach einer Knieoperation darf Peter am Freitag nach Hause nach Allschwil. Die Station bestellt einen Rollstuhltransport für 14 Uhr. Das Team holt ihn im Zimmer ab, nimmt die Gehstöcke und die Medikamentenliste mit und begleitet ihn über die Treppe in den zweiten Stock. Seine Tochter wartet schon in der Wohnung.

Beim Liegendtransport wird der Patient auf einer Patientenliege in einem eigens dafür ausgerüsteten Fahrzeug transportiert.
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Bei einer Verlegungsfahrt bringen wir Patientinnen und Patienten von einer Institution in die nächste: vom Spital in eine andere Klinik, vom Akutspital ins Pflegeheim oder von der Klinik zurück ins Spital.
Mehr erfahren: Verlegungsfahrten
Beim Rollstuhltransport bleibt der Patient in seinem eigenen Rollstuhl sitzen.
Mehr erfahren: Rollstuhltransport
Mit Rehafahrten bringen wir Sie nach einem Spitalaufenthalt in die Rehaklinik und nach dem Aufenthalt wieder nach Hause — liegend, im Rollstuhl oder sitzend, mit Gepäck und Hilfsmitteln.
Mehr erfahren: RehafahrtenMeist die Station oder der Sozialdienst des Spitals. Sie oder Ihre Angehörigen können den Transport aber auch selbst bestellen — online oder unter 0800 670 670 (kostenlos).
Oft ja, wenn ein Fahrzeug frei ist. Am sichersten ist eine Bestellung sobald der Austrittstermin feststeht. Rufen Sie für kurzfristige Fahrten am besten an.
Auftraggeber, Patient, Termin — ein Formular, das direkt bei unserer Disposition ankommt. Lieber telefonisch? Auch gut.

Die Anerkennung durch den Interverband für Rettungswesen (IVR/IAS) ist keine Selbstauskunft, sondern das Ergebnis einer externen Prüfung von Fahrzeugen, Ausrüstung, Ausbildung und Abläufen. Mobimed hat sie als erster Patiententransportdienstleister der Nordwestschweiz erhalten — und trägt sie bis heute.
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