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Verlegungsfahrt

Glossar · Transportarten · auch: Verlegungstransport, Spitalverlegung, Sekundärtransport

Kurz erklärt

Das Wichtigste in Kürze

Eine Verlegungsfahrt ist der Transport eines Patienten von einer medizinischen Einrichtung in eine andere — etwa vom Akutspital in eine Fachklinik, in die Rehabilitation oder ins Pflegeheim. Gefahren wird liegend, sitzend oder im Rollstuhl, mit Abholung auf der Station und Übergabe an die Pflege am Ziel.

Auch genannt: Verlegungstransport · Spitalverlegung · Sekundärtransport · Interhospitaltransfer

Wann verlegt wird

Patienten werden verlegt, wenn eine Behandlung an einem anderen Ort weitergeht: Nach einer Operation im Universitätsspital folgt die Rehabilitation in einer Rehaklinik, nach der Akutphase der Wechsel in ein Spital näher am Wohnort, nach einem Spitalaufenthalt der Eintritt ins Alters- und Pflegeheim. Auch zwischen den Standorten eines Spitals, etwa zwischen Liestal und dem Bruderholz, wird verlegt.

Im Unterschied zur Fahrt nach Hause beginnt und endet die Verlegungsfahrt in einer Institution. Das verändert den Ablauf: Unterlagen, Medikamentenplan und Informationen müssen mitreisen und am Ziel richtig ankommen.

So läuft eine Verlegungsfahrt ab

Die Station bestellt den Transport mit Zeitfenster, Fallnummer und gewünschter Transportart. Das Personal holt den Patienten im Zimmer ab, übernimmt die Unterlagen und sichert ihn im Fahrzeug. Am Ziel wird er bis auf die Station gebracht und mündlich an die zuständige Pflegeperson übergeben — mit den Unterlagen in der Hand und nicht beim Empfang abgegeben.

Gepäck, Hilfsmittel wie Rollator oder Gehstöcke und persönliche Gegenstände reisen mit. Bei Mobimed sind das keine Extras, sondern Teil der Fahrt.

Was eine Verlegungsfahrt nicht ist

Intensivverlegungen mit Beatmung, laufenden Infusionen oder ärztlicher Überwachung gehören zum Rettungsdienst beziehungsweise zu spezialisierten Intensivtransporten. Ein Patiententransportdienst wie Mobimed übernimmt Verlegungen von Patienten in stabiler Verfassung. Bei der Abrechnung gilt: Verlegungen zwischen Spitälern sind häufig über die Spitaltarife abgegolten und werden dann nicht dem Patienten verrechnet — das klärt das auftraggebende Spital.

Was die abgebende Station vorbereitet

Damit die Verlegung reibungslos klappt, bereitet die Station den Verlegungsbericht, den aktuellen Medikamentenplan und bei Bedarf Röntgenbilder oder Datenträger vor. Hilfreich sind auch Hinweise zu Allergien, Mobilität, Sauerstoffbedarf und Ernährung. Das Transportteam nimmt alles in einem Umschlag mit und übergibt es persönlich.

Ebenso wichtig ist die Absprache mit der Zielinstitution: Ist das Zimmer bereit, wer nimmt den Patienten in Empfang, bis wann muss er ankommen? Ein klares Zeitfenster verhindert Wartezeiten auf beiden Seiten — für den Patienten ist jede unnötige Wartezeit belastend.

Angehörige werden idealerweise informiert und können auf Wunsch mitfahren; bei Mobimed kostenlos.

Für die Region Basel typische Verlegungen führen zwischen dem Universitätsspital, den Standorten des Kantonsspitals Baselland in Liestal und auf dem Bruderholz, den Rehakliniken wie REHAB Basel oder der Reha Rheinfelden und den Alters- und Pflegeheimen. Mobimed übernimmt diese Fahrten liegend, sitzend oder im Rollstuhl.

Aus der Praxis

Vom Akutspital in die Reha nach Rheinfelden

Nach einem Schlaganfall wird Anna, 66, im Universitätsspital Basel behandelt. Zwei Wochen später ist sie stabil und kann in die Reha Rheinfelden wechseln. Die Station bestellt eine Verlegungsfahrt im Rollstuhl. Mobimed holt Anna im Zimmer ab, nimmt Koffer, Rollator und den Verlegungsbericht mit und übergibt sie in Rheinfelden direkt an die Pflege der Station.

Übergabe eines Patienten an das Pflegepersonal
Passende Leistungen

Das fahren wir für Sie

Alle Dienstleistungen
Mobimed-Mitarbeiter mit Patientenliege am offenen Heck eines Fahrzeugs

Verlegungsfahrten

Bei einer Verlegungsfahrt bringen wir Patientinnen und Patienten von einer Institution in die nächste: vom Spital in eine andere Klinik, vom Akutspital ins Pflegeheim oder von der Klinik zurück ins Spital.

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Zwei Mitarbeiter von Mobimed schieben eine Patiententrage über die Rampe ins Fahrzeug

Liegendtransport

Beim Liegendtransport wird der Patient auf einer Patientenliege in einem eigens dafür ausgerüsteten Fahrzeug transportiert.

Mehr erfahren: Liegendtransport
Mobimed-Mitarbeiter begleitet einen Patienten im Rollstuhl in ein Gebäude

Rehafahrten

Mit Rehafahrten bringen wir Sie nach einem Spitalaufenthalt in die Rehaklinik und nach dem Aufenthalt wieder nach Hause — liegend, im Rollstuhl oder sitzend, mit Gepäck und Hilfsmitteln.

Mehr erfahren: Rehafahrten
Antworten

Häufige Fragen: Verlegungsfahrt

Wer bestellt eine Verlegungsfahrt?

In der Regel die abgebende Station oder der Sozialdienst des Spitals, mit Fallnummer und Kostenstelle. Angehörige können aber auch selbst bestellen.

Übernehmen Sie Intensivverlegungen?

Nein. Mobimed verlegt Patienten in stabiler Verfassung — liegend, sitzend oder im Rollstuhl. Intensiv- und Beatmungstransporte gehören zum Rettungsdienst.

Auftrag erteilen

Transport bestellen — online, direkt an die Disposition

Auftraggeber, Patient, Termin — ein Formular, das direkt bei unserer Disposition ankommt. Lieber telefonisch? Auch gut.

IVR/IAS Quality Recognition — Approved Medical Transport, Qualitätssiegel für Mobimed Patiententransport
Geprüft, nicht behauptet

Der erste IVR-anerkannte Patiententransport der Nordwestschweiz

Die Anerkennung durch den Interverband für Rettungswesen (IVR/IAS) ist keine Selbstauskunft, sondern das Ergebnis einer externen Prüfung von Fahrzeugen, Ausrüstung, Ausbildung und Abläufen. Mobimed hat sie als erster Patiententransportdienstleister der Nordwestschweiz erhalten — und trägt sie bis heute.

Zertifikat im IVR-Register prüfen
Von Krankenkassen anerkanntUnsere Transporte werden von den Schweizer Krankenversicherern als medizinische Transporte anerkannt.
Spitäler vertrauen unsKantonsspital Baselland Liestal · Bruderholzspital · Spital Laufen · Stiftung Alters- & Pflegeheime Binningen
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